Die Haut – Aufbau und Funktionen

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Wundheilung

Die Heilung von Hautverletzungen ist ein komplexer Prozess, der in mehreren Phasen verläuft. Erst muss die Blutung gestoppt werden, dann kommt es zum Austritt von Wundsekret, mit dem eventuell eingedrungene Krankheitserreger und Fremdstoffe herausgespült werden sollen. Gelingt dies nicht, rücken Immunzellen an, und es kommt zu einer entzündlichen Abwehrreaktion.

Anschließend kann die Wiederherstellung der Haut beginnen. Dabei spielen die Basalzellen der Epidermis eine zentrale Rolle. Die Basalzellen sind in der Lage, lebenslänglich neue Hautzellen zu produzieren. Im Fall einer Verletzung wandern diese ins Wundgebiet ein und verschließen von den Rändern her die verletzte Hautpartie. Auch darunter liegende Hautstrukturen regenerieren sich.

Der komplexe Prozess der Wundheilung wird durch verschiedene Botenstoffe gesteuert, die das passgenaue Ineinandergreifen der verschiedenen Aufbauarbeiten koordinieren. Bei kleineren Verletzungen funktioniert die physiologische Wundheilung sehr gut von allein. Es gibt allerdings Situationen, in denen es sinnvoll sein kann, die Wundheilung zu unterstützen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Haut durch Krankheiten wie Neurodermitis chronisch angegriffen ist und deshalb mit der Hautregeneration kaum mehr nachkommen kann.
 

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