Hautpflege von Kopf bis Fuß

Medizinische Hautpflege

Eigentlich gehören Kosmetik und Medizin zusammen. Schöne Haut ist gesunde Haut - das lässt sch nicht trennen. So hat denn auch Hippokrates, der Begründer der wissenschaftlichen Medizin, eine Vielzahl kosmetischer Rezepturen hinterlassen. Im Laufe der Geschichte wurde dann aber ein Trennungsstrich gezogen: Die Kosmetik war jetzt für die Schönheit zuständig, Gesundheit und Krankheit dagegen waren Sache der Medizin.

Heute nun wird wieder zusammengeführt, was zusammen gehört. Das Konzept der medizinischen Hautpflege - das von Hautärzten mit getragen wird - basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen über Eigenschaften und Funktionen der gesunden Haut. Bei der Hautpflege muss darauf abgezielt werden, diesen natürlichen Zustand zu bewahren und zu stützen. Hautpflege muss in die Tiefe gehen, um zu nachhaltigen Ergebnissen zu führen. Oberflächliche Manipulationen etwa mit dem Ziel, die Haut geschmeidiger aussehen zu lassen, bringen gar nichts, sie belasten allenfalls die Haut.

Die Haut selbst schützt sich z. B. vor Wasserverlust durch Barrierelipide, an denen das Wasser - wegen der Abstoßung zwischen Wasser und Fett – nicht vorbei kommt. Fette, die diese Barrierelipide in ihrer Funktion nachahmen können, gilt es in die Haut einzuschleusen, wenn man den Feuchtigkeitsgehalt von trockener Haut wieder ausbalancieren will. Das ist medizinisch sinnvolle Hautpflege, die geeignet ist, die Haut gesund zu erhalten und auch ihre Gesundung zu fördern. Hochwertige Hautpflegeprodukte wirken einerseits vorbeugend, andererseits empfehlen Hautärzte ihre Anwendung auch unterstützend bei der Behandlung von Hauterkrankungen. Die Schönheit kommt dann ganz automatisch. Denn: Gesunde Haut ist schöne Haut.
 

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