Hautpflege von Kopf bis Fuß

Verträglichkeit von Pflegeprodukten

Während Medikamente ein Zulassungsverfahren durchlaufen müssen, in dem ihre Wirksamkeit und auch ihre Verträglichkeit exakt dokumentiert werden, gibt es ähnliche Sicherheitsbestimmungen bei Hautpflegemitteln nicht. So ist zu erklären, dass manche Hautpflegemittel sehr problematische Substanzen enthalten, die nachweislich zu gesundheitlichen Schäden führen können: Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Duft- und Farbstoffe können allergische und nicht allergische Hautreizungen hervorrufen. Manche der zugesetzten Stoffe stehen sogar im Verdacht, Krebs auszulösen. Und auch Paraffine, die in vielen Hautpflegemitteln die Fettgrundlage bilden, stören die Haut mehr als ihr nutzen.

Die Gesetzgebung weist in dieser Hinsicht große Lücken auf. Sie datiert aus einer Zeit, als der Kosmetikmarkt noch überschaubar war. Dann aber kam der Boom: Die Riesenanzahl heute angebotener Produkte mit einer noch größeren Anzahl von Inhaltsstoffen wurde - ohne ein unabhängiges Prüfverfahren - auf den Markt gebracht. Die Verantwortung in punkto Wirksamkeit und Verträglichkeit von Hautpflegeprodukten liegt allein bei den Herstellern. Die Hersteller sind per Gesetz lediglich verpflichtet, die Inhaltsstoffe ihrer Produkte auf den Verpackungen auszuweisen. Das Kleingedruckte eben - wer liest das schon und wer soll sich mit all dem Fachchinesisch auskennen? Für den Verbraucher bedeutet das skizzierte Szenario eine große Unsicherheit, sowohl was die Qualität der Hautpflege als auch was ihre Verträglichkeit angeht.

Was also können Sie als Verbraucher tun? Sie können apothekenexklusive Hautpflegeprodukte verwenden. Dann können Sie davon ausgehen, dass die Produkte hohen Qualitätsansprüchen hinsichtlich Wirkung und Verträglichkeit genügen.
 

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