Hauterkrankungen von A bis Z

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Neurodermitis

Die Neurodermitis - auch atopisches Ekzem genannt - ist eine chronische, in Schüben verlaufende Hautkrankheit, die mit einer erhöhten Neigung zu allergischen Reaktionen verbunden ist. Typisch sind rote, schuppende Ekzeme und starker Juckreiz. Die Haut der Patienten ist extrem trocken und sehr leicht zu irritieren. Verschiedenste Faktoren - z.B. Schweiß, Kleidungsstoffe, Nahrungsmittel, Stress - können eine Hautreaktion hervorrufen. Der starke Juckreiz führt dazu, dass die Patienten ihre Haut aufkratzen, wodurch der Krankheitsprozess immer weiter aufgeheizt wird. Die psychische Belastung der Patienten, die sich in diesem Teufelskreis gefangen fühlen, kann enorm sein.

Die Ursache der Neurodermitis ist nicht vollständig geklärt, komplexe genetische Defekte scheinen eine Rolle zu spielen. In den letzten Jahrzehnten hat die Häufigkeit dieser Hauterkrankung stark zugenommen, was möglicherweise mit der zunehmenden Umweltbelastung zusammenhängt. Die Neurodermitis bricht meist vor dem fünften Lebensjahr aus, wobei die Symptome oft mit dem Älterwerden nachlassen oder bis zum Erwachsenenalter ganz verschwinden.

Die Behandlung besteht vor allem in der äußerlichen Anwendung von entzündungshemmenden Wirkstoffen aus der Apotheke. Ganz entscheidend ist außerdem die konsequente Behandlung der Hauttrockenheit. Hautpflegeprodukte, die der Haut hochwertige pflanzliche Lipide (Fette) zuführen, leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie den Wasserhaushalt der geschädigten Haut zu stabilisieren.
 

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