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Pseudoallergie

Die Beschwerden einer Pseudoallergie ähneln einer echten Lebensmittelallergie und können sich in juckende Quaddeln, Hautausschlägen, Juckreiz an Haut und Schleimhäuten, Schnupfen, asthmatische Atembeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu schweren Herz-Kreislaufkomplikationen äußern. Die häufigsten Auslöser von Pseudoallergien sind neben Medikamenten häufig Lebensmittelzusatzsstoffe, wie zum Beispiel Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidanzien sowie Natriumglutamat (Geschmacksverstärker) und künstliche Süßstoffe.

„Pseudoallergie“ bedeutet keineswegs, dass Betroffene sich ihr Leiden nur einbilden. Im Gegenteil: Die Pseudoallergie ist von einer „echten“ Allergie kaum zu unterscheiden und verursacht die gleichen Beschwerden. Der Unterschied: Anders als bei „echten“ Allergien bildet das Blut keine Antikörper. Der Pseudoallergie kann man deshalb nicht durch eine Blut- oder Hautanalyse diagnostizieren. Deshalb sollte unbedingt ein Facharzt für Allergolgie und eine entsprechend ausgebildete Ernährungsfachkraft zu Rate gezogen werden, damit die Diagnose in Form einer pseudoallergiearmen Diät sachgerecht durchgeführt werden kann. Die wichtigste Maßnahme einer Therapie lautet zunächst Verzicht auf mögliche Auslöser von Lebensmittelinhaltsstoffen.

 

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