Emulgatoren – Fluch oder Segen?

Grundsätzlich dienen Emulgatoren dazu, zwei normalerweise nicht mischbare Substanzen zu verbinden. Z.B. Wasser mit Öl: Wer es schon einmal versucht hat, weiß, dass sich diese beiden Flüssigkeiten kaum mischen lassen und sich schnell auch wieder trennen. Emulgatoren sind Moleküle mit einem wasserliebenden und einem wasserabweisenden, d.h. fettliebenden Ende. Durch diesen spezifischen Aufbau können Emulgatoren Wasser und Öl dauerhaft zu einer einheitlichen Emulsion verbinden.

Emulgatoren finden hauptsächlich in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie ihren Einsatz. Sie werden benötigt, um die cremige Konsistenz von Eis und Schokolade zu erzeugen, werden aber auch in der Fleischverarbeitung eingesetzt, beispielsweise um den Geschmacksträger Fett in der Wurst zu binden.

Im Kosmetikbereich dienen Emulgatoren dazu, Fette und Wasser zu geschmeidigen Emulsionen zu verbinden. Wässrige und ölhaltige Wirk- und Hilfsstoffe können so zu einer Creme oder Lotion verbunden werden.

Im Alltag erfährt unsere Haut regelmäßig eine gewisse Schädigung durch den direkten Kontakt mit Emulgator-haltigen Substanzen: Besonders konzentriert sind Emulgatoren in Spül- und Waschmitteln enthalten, die die Haut schnell austrocknen. Jeder kennt wohl den Begriff „Spülhände“. Auch in Reinigungs- und Pflegeprodukten für Gesicht und Körper sind Emulgatoren enthalten. Sie werden benötigt, um das Waschergebnis zu erzielen, denn schließlich wollen wir uns bei der Körperhygiene von Schweiß, Schmutz etc. befreien. Doch auch die Pflege danach, die Bodylotion oder die Gesichtscreme etc. enthalten einen gewissen Anteil an Emulgatoren. So werden beim Waschen sowie beim Eincremen Emulgatoren auf die Hornschicht aufgetragen und gespeichert. Beim Kontakt mit Wasser erfährt die Haut eine erneute Emulgierung der eigenen Fette, die dann beim Abspülen aus der Haut abtransportiert werden. Diesen Effekt nennt man auch Auswascheffekt. Dies stellt bereits eine Schädigung der Barriere dar.

Wer eine gereizte, zu Allergien neigende bzw. vorgeschädigte Haut hat oder gar Hauterkrankungen wie z.B. Neurodermitis oder Psoriasis, sollte beim Gebrauch seiner Pflegeprodukte genau die Zutatenliste (INCI) lesen, denn hier sind alle Substanzen aufgeführt, die im Produkt enthalten sind. Je weniger Substanzen, desto besser – so werden weitere Irritationen verhindert und die Haut kann regenerieren.

Die Hautpflege von Imlan hat nur wenige, sehr verträgliche und hochwertige Inhaltsstoffe. Imlan Creme Pur ist Weltmeister in Sachen Minimalismus. Es gibt keine andere Creme oder Emulsion, die mit so wenig Inhaltsstoffen auskommt. Jojobaöl, Wasser und Betulin, dem Wirkstoff aus der Birkenrinde mit hautpflegenden und regenerierenden Eigenschaften. Mehr braucht die Haut nicht.

Imlan ist für Menschen mit geschädigter Hautbarriere die ideale Pflege, da sie frei von Reiz- und Duftstoffen ist und auch keine Emulgatoren enthält! Dies ist durch den Wirkstoff Betulin möglich, der neben seinem antientzündlichen Effekt auch eine sogenannte feststoffstabilisierte Emulsion bilden kann – die Basis aller Imlan-Produkte.

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