Hauterkrankungen von A bis Z

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Hautprobleme bei Diabetes

Haben Sie das gewusst? Der Diabetes mellitus, im Volksmund Zuckerkrankheit genannt, kann richtig an die Nieren gehen – und auch an die Haut. Die erhöhten Zuckerkonzentrationen richten im Körper an vielen Organen großen Schaden an.

Die Blutgefäße setzen sich durch Ablagerungen zu, weshalb die Durchblutung schlechter wird. Und auch die Nerven werden angegriffen, weshalb viele Diabetiker an Empfindungsstörungen leiden. Die Folge: Die Haut ist wegen der schlechteren Durchblutung leichter verletzlich, und wegen der verringerten Wahrnehmung bleiben Verletzungen oft unentdeckt, können sich ausweiten und entzünden. Außerdem ist die Wundheilung beim Diabetes gestört.

Vor allem die Haut der vielbelasteten Füße ist gefährdet. Die meisten Fußamputationen gehen auf das Konto von offenen diabetischen Fußgeschwüren, die ihren Ausgang oft in einer Miniverletzung haben und dann irgendwann nicht mehr in den Griff zu bekommen sind.

Die gute Nachricht: Durch eine regelmäßige Inspektion der Füße und eine regelmäßige medizinische Hautpflege können sich Diabetiker wirkungsvoll schützen. Wichtig ist, die Füße geschmeidig zu halten und so Verletzungen vorzubeugen. Ideal sind Pflegeprodukte mit zusätzlich anti-entzündlichen Eigenschaften.
 

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