Hauterkrankungen von A bis Z

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Schuppenflechte

Die Schuppenflechte oder Psoriasis ist eine Autoimmunkrankheit, bei der das fehlgeleitete Immunsystem körpereigene Zellen angreift, und zwar die Keratinozyten der Haut. Die Haut entzündet sich daraufhin, und die - Hornsubstanz produzierenden - Keratinozyten vermehren sich stark. Es entstehen verhornte schuppige Stellen, bevorzugt an Ellenbogen und Knien sowie auf der Kopfhaut unter den Haaren. Oft sind die Hauterscheinungen mit starkem Juckreiz verbunden. Stress führt meist zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes.

Eine Heilung der Psoriasis ist derzeit nicht möglich. Bei schweren Verläufen kommen Medikamente zum Einsatz, die das überschießende Hautwachstum bzw. das Immunsystem bremsen sollen. Außerdem werden die befallenen Hautpartien mit Salbenverbänden versorgt, die als Wirkstoffe Salicylsäure, Harnstoff oder Vitamin-A-ähnliche Substanzen enthalten. Auch mit einer Lichttherapie lassen sich die Beschwerden fast immer bessern. Unterstützt wird die Behandlung in jedem Fall durch eine intensive Hautpflege, die auch in krankheitsfreien Intervallen fortgeführt werden soll.
 

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