Hautpflege von Kopf bis Fuß

Birke

Die Nutzung von Inhaltsstoffen der Birke zum Erhalt bzw. zur Wiederherstellung der Gesundheit hat eine sehr lange Tradition. Bereits in der Antike wurde Birkenharz als Heilmittel verwendet. Im indogermanischen Raum nördlich der Alpen hat sich ein wahrer Kult um die Birke entwickelt. Die Birke wurde als Lebensbaum und Symbol der Fruchtbarkeit verehrt. Haben Sie das gewusst: Der noch heute lebendige Brauch, der Liebsten einen Maibaum zu setzen, leitet sich aus diesen alten Ritualen ab.

Die alten Germanen tranken Birkensaft als Schönheits- und Stärkungstrunk und behandelten Hautkrankheiten und Wunden mit Birkenlaubwasser. Auch die Äbtissin Hildegard von Bingen, die über ein großes Heilwissen verfügte, setzte auf die Birke: Sie empfahl Birkensaft bei Wassersucht und Harnverhalt sowie die äußerliche Anwendung geschälter, verriebener Birkenrinde zum Wundverschluss. Außer zur Wundversorgung werden Tinkturen aus Birkenrinde in der Volksmedizin seit langem bei Ekzemen – also Entzündungsreaktionen der Haut – und bei Pilzfall eingesetzt.

Damit hat sich einmal mehr die Weisheit der Volksmedizin gezeigt. Die moderne Wirkstoff-Forschung hat nämlich zahlreiche günstige Wirkungen von Inhaltsstoffen der Birke nachgewiesen. So stabilisiert Betulin, das aus der Birkenrinde gewonnen wird, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und entfaltet anti-entzündliche und anti-bakterielle Eigenschaften. Deshalb sind Betulin-Pflegeprodukte ganz aktuell und werden bei trockener bzw. krankhaft geschädigter Haut empfohlen.
 

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