
Imlan ist die erste medizinische Hautpflegeserie mit dem natürlichen Wirkstoff Betulin aus der weißen Schicht der Birkenrinde. Erforscht und beschrieben wurde Betulin zwar schon vor gut 220 Jahren durch den Chemiker Johann Tobias Lowitz. Doch die sehr geringe Löslichkeit in Wasser und Öl und der hohe Aufwand bei der Isolierung verhinderten eine industrielle Nutzung. Für die Birken GmbH war die Entdeckung der Betulin-Emulsion und deren Patentierung der entscheidende Impuls, die Entwicklung geeigneter Extraktionsverfahren und die Anwendungsforschung voranzutreiben.
Die Birken GmbH wurde im Jahr 2000 in Niefern-Öschelbronn, am Rande des Nordschwarzwalds, aus einer Forschungsinitiative gegründet. Dementsprechend wurde die Kooperation mit Eliteuniversitäten und Kliniken zur weiteren Entwicklung von Hautpflegeprodukten und Arzneimitteln auf der Grundlage des natürlichen Betulins ausgebaut. Heute wird ein Teil dieser Kooperation wegen seines innovativen Produkts vom Bundesministerium für Wirtschaft öffentlich gefördert.
Dr. rer. nat. Armin Scheffler ist der verantwortliche Naturwissenschaftler, der die Betulin-Emulsion erstmals herstellte und den Wert dieser Erfindung erkannte. Mit den Mitarbeitern der Birken GmbH entwickelte er ein spezielles Extraktionsverfahren, optimierte die stabilisierenden Eigenschaften des Betulins und trug in Kooperation mit Universitätspartnern und Dermatologen dazu bei, den Emulsionstyp und die Wirkung des Betulins auf die Haut abzuklären.
Betulin ist ein chemisch unveränderter Stoff pflanzlicher Herkunft. Die hohe Anreicherung in der äußeren Birkenrinde zu durchschnittlich 22% und die Nutzung der Birkenwälder auf der Nordhalbkugel für Zellstoff und Furnier gewährleisten nachhaltig ausreichende Mengen. Das Betulin der Birken GmbH wird ausschließlich aus der geschälten, zur Verbrennung bestimmten Rinde von derart genutzten Birken extrahiert. Er erfolgt eine ständige Wiederaufforstung der Birkenwälder. Durch seine Eigenschaft wertvolle Öle und Wasser zu einer stabilen Emulsion zu verbinden, hat das Betulin das Potential mehrere tausend Tonnen synthetischer Emulgatoren zu ersetzen, die in der Kosmetikindustrie verbraucht und an die Umwelt abgegeben werden.